Das Dilemma

Ein langjähriges Mitglied des Hope Theatre Nairobi hat die Zusammenarbeit hat die Zusammenarbeit mit der Truppe beendet. In einem sehr emotionalen Gespräch teilte er mir mit, dass er zuhause keine Unterstützung für die Theaterarbeit habe und es damit für ihn zu kompliziert wird. Es war eine sehr traurige Unterredung. Den Kollegen hatte ich im Frühjahr 2013 kennen- und schätzen gelernt, er war damals im Leitungsteam einer Theatergruppe in der Industrial Area, einem Slum in Nairobi. Seit Herbst 2013 probte er und seine KollegInnen gemeinsam mit dem Hope Theatre und brachte eine sehr gute, verlässliche und professionelle Energie in das Projekt, das gerade seine erste große Krise erlebte. 2014 war er dann zum ersten Mal mit auf Tour. Diese Tour war ein Neubeginn und ein großer Erfolg. Eine junge Kollegin aus Deutschland verliebte sich in ihn, ging mit nach Kenia, arbeitet mit uns zusammen, wurde schwanger und ist jetzt gegen das Theater. Es gibt ja viele Menschen am Theater, die ein Kind haben, meistens verlassen die Menschen deswegen ihren Beruf nicht, aber beim Hope Theatre geht es offenbar nicht so sehr um die Leidenschaft am Theater, sondern darum, sich einen tollen Typen zu angeln, ohne Rücksicht auf das Projekt. Denn es war nicht der erste Fall. Das ist nicht nur sehr traurig, sondern auch sehr ärgerlich. Denn erstens investieren die Leute viel Zeit und Entbehrungen, um vielleicht etwas mehr zu erreichen, als ihnen die Armenvierteln in afrikanischen Großstädten normalerweise bieten können und zum zweiten investiere ich und der Verein viel Zeit und Geld in die Ausbildung. Und da wir kein gut subventionierter Stadttheaterbetrieb sind sondern eine kleine private Initiative, sind es vor allem persönliche Verluste, privat und finanziell. Im Fall dieses Kollegen ist es besonders bedauerlich, da er nicht nur sehr verlässlich und begabt war, sondern seine Qualitäten auch erfolgreich in Deutschland unter Beweis gestellt hat. Im Theater der Altstadt spielte er in der vergangenen Saison die männliche Hauptrolle in Deutscher Sprache, nämlich einen Flüchtling in der Tragikomödie „Allein unter Schwaben“ der Bestsellerautorin Elisabeth Kabatek mit hervorragender Kritik in der Stuttgarter Zeitung, geschrieben vom ersten Kritiker Roland Müller und ausverkauften Vorstellungen. Es gab also durchaus auch viele andere, die ihn als Schauspieler ernst nahmen. Eine Hauptrolle in der Jubiläumsproduktion „Peace“ des Hope Theatre hätte ihm weiteres Feedback, neue Regie- und Kollegenbekanntschaften und Geld gebracht. Und natürlich auch Kontakte für andere berufliche Möglichkeiten, denn ein junger Afrikaner ohne besonderes Standing hat es heutzutage nicht sonderlich einfach in Deutschland, wie wir alle wissen. Nun, jetzt ist es also vorbei. Wir sind alle sehr traurig.

Dies Aktion passt zur schwierigen Situation des Hope Theatre und ich möchte diese Woche zum Anlass nehmen, ein wenig über Respekt zu schreiben. Nein, ich jammere nicht, ich mache mich nicht zum Opfer. Ich habe gute Aufträge, inszeniere im Sommer Fidelio von Ludwig van Beethoven und Kunst von Jasmina Reza, arbeite an den Schauspielbühnen Stuttgart und lebe in Stuttgart und Nairobi. Das Hope Theatre ist in Deutschland hervorragend gebucht, viele Schulen haben die jährliche Aufführungen fix im jährlichen Angebot, ebenso Theater und Initiativen. Und in Kenia hat die Truppe kontinuierliche Workshop-Partner und Auftritte. Demnächst beim Green Space Festival in Nairobi – ein Projekt zum Thema Menschenrechte der EU. Man könnte also sagen, es geht uns gut. Und trotzdem fällt es vielen Menschen hier in Deutschland schwer, einen normalen, respektvollen Umgang mit der Theatergruppe zu pflegen. 2013 zum Beispiel kam es zur Zusammenarbeit mit einem hochkarätigen Manager aus Berlin. In eine sehr heikle Situation, bei der vorangegangenen Tour war nämlich ein Mitglied abgetaucht, was die Visabeschaffung für die Zukunft sehr fraglich machte und ein Schweizer Kulturagent hatte sich als Betrüger herausgestellt (und wurde verhaftet) was mir eine ziemliche finanzielle Krise bescherte. Der erfolgreiche Manager aus Berlin wollte uns helfen, das Projekt in Kenia auf professionellere Beine zu stellen, ich gab ihm freie Hand und beobachtete die Prozedere von Hamburg aus, dort arbeitete ich am Bühnenbild für die Uraufführung der Theaterfassung des Bestseller-Romans „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Der Manager brachte die Gruppe gegen mich auf, spaltete sie, erarbeitete Statuten, wonach ich nicht mehr im Projekt war und ließ die Gruppe in dem Glauben zurück, dass mit ihm (dem Millionär) alles besser werden würde. Parallel verwendete er die Kontakte, die wir in Kenia aufgebaut hatten, fand eine Schule in Kibera und begann dort, ein Computerprogramm für GrundschülerInnen zu testen. Die Schulleiterin dachte, der Segen wäre nun über sie gekommen. Mittlerweile ist er nicht mehr ernsthaft in der Schule aktiv, hat das Tablett-Schulprogramm für Grundschulen zu einem von der EU geförderten Projekt gemacht und wird viel Geld damit verdienen. Ich glaube, das nennt man „respektvollen Umgang“… Mir hat das damals ziemlich den Boden unter den Füßen weggezogen und so ganz haben wir uns bis heute nicht von diesem katastrophalen Jahr 2013 erholt. Zum einen hatte ich plötzlich Schulden – was mir zumindest gezeigt hat, dass ich ein paar sehr gute Freunde habe, sonst hätte ich in Privatkonkurs gegen und das Projekt beenden müssen – zum anderen, dass die MitgliederInnen jedem auf dem Leim gehen, wenn er mit Geld winkt und mich für ein paar Doller sofort fallen lassen würden und zum dritten, dass ich mich im Zusammenhang mit Afrika auf die üblichen Verhaltensmuster meiner sonstigen Arbeit nicht verlassen kann. Beim Hope Theatre Nairobi war alles anders, vor allem in Deutschland. Ich glaube aus heutiger Sicht, dass es diese Mischung aus Exotik, Konzentration auf die eigene Befindlichkeit und Respektlosigkeit gegenüber den Menschen aus Afrika ist, die es dem Projekt so schwer macht.

Ist Ihnen schonmal aufgefallen, dass fast alle Werbeplakate für Hilfsorganisationen mit afrikanischer Armut werben. Arme schwarze Kinder mit großen Augen, arme alte Frauen mit einem weißen Helfer etc. Dabei gibt es in Asien, Südamerika, Osteuropa und sogar am Stuttgarter Hauptbahnhof Leid, Verzweiflung und Hilfsprojekte. Aber ein verkrüppelter Rumäne am Straßenrand ist einfach nicht so sexy wie ein kleines schwarzes Kind mit einer weißen helfenden Hand. Wie soll sich Afrika mit einer solchen, nicht selbst gestalteten Werbekampagne jemals emanzipieren? Wie soll der durchschnittliche Deutsche die 54 afrikanischen Staaten differenziert betrachten, wenn die ganze Problematik dieser Welt auf Menschen mit schwarzer Haut reduziert wird? Israel und der Gaza-Streifen beschießen sich gerade wieder, ein neues Inferno, kurz in der Presse notiert. Dort sterben Menschen, auf beiden Seiten. Abgesehen davon, dass es nicht nachzuvollziehen ist, warum man Palästina noch immer nicht als Staat akzeptieren will, was alles einfacher machen würde, da sich ein offizielles Palästina an die internationale Rechtslage halten müsste, ein unterdrückter Haufen von Menschen aber logischerweise nicht, ist es nicht nachvollziehbar, warum Organisationen, die sich auch in der Dauerkrise an den israelischen Grenzen, oder in Mexiko, oder in Kalifornien nach den verheerenden Waldbränden oder wo auch immer in dieser völlig kollabierenden Welt einsetzen und engagieren, mit afrikanischen Kindern um Spendengelder werben. Und genau aus diesem Grund muss ich auch über den Jemen, den Gazastreifen, die Kurden, die Indogenen Brasiliens, Osteuropa oder die moderne arabische Sklavenstruktur schreiben, nämlich um zu zeigen, dass Krieg, Armut, Verzweiflung, Unterdrückung und Erniedrigung kein afrikanisches Thema sind, wenn es das alles auch dort gibt, sondern ein weltweites und dass afrikanische Länder, so unterschiedlich sie zudem auch sind, vor allem eines gemeinsam haben: einen großen Prozentsatz von Menschen mit dunkler Haut, mit allen menschlichen Facetten, Religionen, sozialen Schichten und Strukturen und Staatsformen. Erst wenn man zutiefst verinnerlichen möchte, dass der / die Schwarze kein Südweißer / keine Südweiße aus dem globalen Süden ist, sondern ein Mensch aus Kenia oder Gambia oder Mosambik, der eine dunkle Haut hat was nichts anderes aussagt, als eine andere Hautfarbe, erst dann hat der Dialog auf Augenhöhe eine Chance. Ich bin mit einer Schwarzen verheiratet, leben in Deutschland und Kenia, arbeite seit 15 Jahren in afrikanischen Ländern und mache dort dasselbe wie in Deutschland oder Österreich und zwar genau so und verbreite Themen, Sichtweisen und Aussagen von Menschen aus den Ländern meiner Tätigkeit. Die Menschen in allen diesen Ländern sind Menschen und ich glaube diese einfache Wahrheit gilt für alle Länder, auch für die Länder in denen ich noch nicht war. Die Menschen auf der Welt sehen unterschiedlich aus, haben unterschiedliche Historien und Prägungen – auch mit ähnlicher Hautfarbe in einem einzigen Land – und sind in ein paar wesentlichen Grundsätzen alle gleich: sie möchten ein menschenwürdiges Leben führen. Kein Mensch aus Afrika hat einen Mehrwert, wenn wir uns hier mit ständig neuen Begriffen quälen um sie zu bezeichnen. Alleine dieses Bedürfnis ist bereits ausgrenzend, überheblich und diskriminierend. Jeder sieht doch, dass es Menschen mit heller, dunkler, gelblicher oder rötlicher Hautfarbe gibt, dass es blonde, dunkle, graue und schwarze Haare gibt, große und kleine Menschen, dicke und dünne. Die Hautfarbe ist weder positiv noch negativ, sie besagt überhaupt nichts, außer, dass es eben eine andere Hautfarbe ist. Das nicht formulieren zu wollen und die dunkelhäutigen Menschen gleichzeitig zu stigmatisieren als Wirtschaftsflüchtlinge, Männerhorden, Kriegstreiber oder Asoziale ist skandalös.

Ich habe mir, um die Problematik unsere Weltsicht vereinfacht darzustellen, ein deutsches Szenario ausgedacht, sozusagen eine Versuchsanordnung im Kleinen für die ganze Welt. Bayern hat ab jetzt in Deutschland keine Rechte mehr, die Bayern heißen ab jetzt Bergdeutsche, dürfen ihren Dialekt nicht mehr sprechen und München wird durch Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern besiedelt. Die Ämter werden durch Hamburger besetzt und wenn ein Bayer zum Arzt muss, dann braucht er zuerst eine Genehmigung aus Berlin. Die Geburten der Bayern werden geregelt, denn das Ziel ist, sie abzuschaffen. Die Bayerischen Wasserquellen werden eingezäunt und das Wasser wird nach Norddeutschland geschafft, die Bayern selbst müssen das Wasser kaufen, und zwar aus Stuttgart. Der Bodensee heißt ab jetzt Deutsches Meer und darf von den Bayern nicht mehr frequentiert oder benutzt werden. Bei den internationalen Gesprächen über Grenzkontrollen in den Süden darf Bayern nicht mitsprechen (aus Rücksicht auf den wichtigen Partner Deutschland) und Hilfsorganisationen werben mit schwarzen Kindern im Dirndl. Die ehemalige Bayerische Regierung wird als Terroristisch eingestuft. Der Münchener Flughafen darf nur mehr von Inlandsflügen frequentiert werden, die Hochgeschwindigkeitszüge der Deutschen Bahn in Kooperation mit der französischen und der chinesischen haben in München oder anderen bayerischen Großstädten aus Sicherheitsgründen keinen Halt. Bayern, die das Land verlassen oder verlassen haben werden vom Geheimdienst überwacht und bei Rückreise als Unterstützer terroristischer Netzwerke verhaftet. Die Bezeichnung Bayern wird in Süddeutschland umgewandelt, der Verwaltungssitz ist Ulm. BMW wird Porsche untergeordnet, die Ausbeutung der Bodenschätze und des Alpentourismus wird von den Bergdeutschen unter Aufsicht durchgeführt, die Einnahmen gehen nach Berlin. Fußballvereine und ähnliches wird nicht gestattet, da solche Spiele zu nationalistischen Kundgebungen missbraucht werden könnten.

Nun ja, im eigenen Land klingt das ziemlich schräg. Aber so einfach ist das Prinzip. Nur eben woanders. Je weiter weg, um so besser, um so anonymer werden „Gute“ und Böse“. Und solange Deutschland an diesem System viel Geld verdient wird sich da auch nichts ändern. Auch wenn wir uns mit großer Sorgfalt um politisch korrekte Sprache kümmern. Politisch korrektes Handeln wäre  auch wichtig. Aber offensichtlich bringt politisch korrektes Handeln im Sinne der Menschenrechte nicht so viel Geld. In einem Artikel von Marie-Astrid Langer in der Neuen Zürcher Zeitung vom 5. April 2016 ist in diesem Zusammenhang unter dem Titel „ Globales Hochrüsten“ zu lesen:

„Erstmals seit vier Jahren sind die weltweiten Rüstungsausgaben 2015 wieder gestiegen. Besonders Saudiarabien hat stark aufgerüstet. (…) Wie der am Dienstag publizierte Bericht des Stockholmer Instituts für Friedensforschung (Sipri) zeigt, haben die weltweiten Militärausgaben 2015 erstmals seit vier Jahren wieder zugenommen. Insgesamt gaben die Staaten der Erde im vergangenen Jahr 1,676 Billionen Dollar (etwa 1,6 Billionen Franken) für militärische Zwecke aus. Damit lagen diese Ausgaben ein Prozent über jenen des Vorjahrs. Die Hauptexporteure im Waffenbereich sind in dieser Reihenfolge: USA, China, Russland, Frankreich, Deutschland. Die weltweit größten Waffenimporteure sind (in dieser Reihenfolge): Indien, Saudiarabien, China, Vereinigte Arabische Emirate, Australien / Türkei. (…)“

Im April 2016 spielten wir das Stück „Auf der Flucht“. Herr Lindner, der fesche Manager der FDP, will jetzt (2018) einen Untersuchungsausschuss, weil man die Grenzen 2015 doch hätte schließen können. Ich würde mit diesem Manager, der Deutschland (übrigens ähnlich wie Trump) als eine Firma begreift und nicht wie ein Land von Menschen, gerne mal durch ein Krisengebiet wandern. Wandern, nicht fahren oder fliegen.

An den Schluss dieses Blogs stelle ich einen Newsletter des BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz) mit aktuellen Zahlen zum weltweiten Rüsten:

Aufrüstung 2018!: Deutschland, Nato, Russland, USA, China – Rüstungsausgaben im Vergleich

„Die Staats- und Regierungschefs der NATO haben bei ihrem Gipfeltreffen am 11.7.18 in Brüssel gerade noch mal das skandalöse Ziel einer massiven Aufrüstung bekräftigt, dass alle Mitgliedsländer bis 2024 Verteidigungsausgaben von zwei Prozent der Wirtschaftsleistung anstreben – da kommt der verhaltensoriginelle US-Präsident Donald Trump mit einer neuen Idee: Es sollten doch besser vier Prozent werden.

Mit großem Entsetzen verfolgen wir gerade die gut organisierte Aufrüstungsdebatte im Bundestag und in den Medien. Die Bewahrung des Friedens ist eine der zentralen Aufgaben der Menschheit und eine satzungsgemäße Aufgabe des BUND am Oberrhein. Dies gilt insbesondere in Zeiten, in denen immer mehr PolitikerInnen dem Druck des amerikanischen Rüstungslobbyisten Trump folgen und Deutschland massiv aufrüsten wollen. Der Bundeswehrverband fordert zusätzliche 15 Milliarden Euro und Aufrüstungsministerin von der Leyen will unglaubliche 25 Milliarden Euro mehr.

Der Rüstungsanteil am Bruttoinlandsprodukt in Deutschland liegt zur Zeit bei 1,2 Prozent – bis zum Jahr 2020 soll der Verteidigungsetat weiter steigen und die unglaublich gut gemachten PR-Kampagnen für mehr Aufrüstung laufen (fast) unwidersprochen.

Um das Zwei-Prozent-Ziel zu erreichen, müsste Deutschland insgesamt mehr als 80 Milliarden Euro (80.000.000.000) für das Militär ausgeben. Es passt in die zeitgemäßen Durchsetzungsstrategien, dass Parteien und Rüstungslobby lieber von 2% reden, als von jährlich 80 Milliarden Euro.

Dieses Geld sollte für dringend benötigte soziale- und Umweltprojekte und nicht für die Rüstung ausgegeben werden. Eine solche Haltung erwarten wir gerade auch von der Regierungspartei SPD.

Die Rüstungsausgaben aller 29 Nato-Staaten beliefen sich im Jahr 2017 auf rund 900 Milliarden Dollar – das waren 52 Prozent der Ausgaben weltweit. Russland rüstet (auch wegen der Krise) ab und gibt 66 Milliarden Dollar für Rüstungszwecke aus, schreibt „Die Welt“, die, ähnlich wie der BUND ziemlich unverdächtig ist, zu den Putin-Verstehern zu gehören…

Die aktuelle, unglaublich gut organisierte Aufrüstungskampagne setzt ganz stark auf das Argument der „armen unterfinanzierten Bundeswehr“. Da werden nicht tauchende U-Boote und nicht flugbereite Hubschrauber und Eurofighter aufgelistet. Die Truppe jammert und die Rüstungs-Lobbyisten (leider auch in der SPD) verstärken den veröffentlichten Eindruck.

Doch der aktuelle Zustand der Bundeswehr hat weniger mit zu wenig Geld, als mit Verschwendung, misslungenen Rüstungsprojekten und einer altbackenen Bürokratie zu tun, die an die Bürokratie der ehemaligen DDR erinnert. Schon seit Franz Josef Strauß und dem Starfighter wird die Bundeswehr von Lieferfirmen und Lobbyisten über den Tisch gezogen Die Medien berichteten noch vor wenigen Jahren intensiv über die Verschwendungswirtschaft bei der Truppe. Heute wird der Grund für die selbst erzeugte Mangelwirtschaft nicht mehr öffentlich diskutiert und erstaunlich und erschreckend einheitlich der vorgeschobene Geldmangel als Grund für die Probleme genannt.

Wir sollten unsere Steuergelder für Dinge ausgeben, die den Menschen und dem Land nutzen.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

(Wir haben diese Presseerklärung an viele, viele Medien verschickt. Wir wissen aber auch, dass die Pressefreiheit dann doch nicht so weit geht, dass der Text auch in den klassischen Medien verwertet wird. Er verbreitet sich allerdings erfreulich im Internet. Leite auch Du ihn über deine (Un-) Sozialen Medien weiter.)“

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